Tagesleitzettel

die tägliche Bibellese / Kurzandacht

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.10.2021

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Wir haben die Wahl zwischen Sünde und Gerechtigkeit.

Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.

1. Johannes 3,4

Wer die Sünde tut,
der ist nicht gut,
begeht das Unrecht,
ist verdorben und schlecht.

Frage: Ist uns bewusst, dass jede noch so kleine Sünde Unrecht ist?

Tipp: Jede Sünde entfernt uns von Gott, und selbst die Allerkleinste verdirbt den Charakter und verdirbt den Menschen mehr und mehr. Lasst uns vielmehr nach einem geheiligten Leben streben!

Tagesleitzettel-Archiv

Kategorie:

' Nachfolge und Glaubensleben '

- 2. Mose (Exodus) -

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2. Mose 1,17 + 20a + 21

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Wir müssen Gott mehr gehorchen als Menschen!

Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, was ihnen der König von Ägypten befohlen hatte, sondern sie ließen die Knaben leben. … Und Gott segnete die Hebammen; … Und es geschah, weil die Hebammen Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.

2. Mose 1,17 + 20a + 21

HERR Jesus, Dir will ich mein Leben weihn,
und Dir in allen Dingen gehorsam sein!
Bitte gib mir auch dazu des Geistes Kraft,
die den Glaubensgehorsam in mir schafft!

Frage: Fürchten Sie Gott und gehorchen Gott mehr als der Obrigkeit?

Tipp: Normalerweise gilt: „Ordnet euch aller menschlichen Ordnung unter um des Herrn willen, es sei dem König als dem Oberhaupt“ (1. Petrus 2,13) denn „Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens“ (1. Kor. 14,33). Wie so oft müssen wir aber alle Aussagen der Bibel betrachten, denn es gilt auch: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg. 5,29) Im heutigen Bibeltext befahl der Pharao den Hebammen die Ermordung von neugeborenen hebräischen Jungen. Aufgrund ihrer Gottesfurcht kamen diese aber – trotz aller Gefahr – diesem Befehl nicht nach. Gott segnete diesen Glaubensgehorsam! Angesichts von Abfall und zunehmender Gottlosigkeit müssen auch wir mit zunehmenden ähnlichen Gewissenskonflikten rechnen! Lasst uns Gott in allem die Treue halten und Ihn fürchten! Er wird es segnen!


2 Mose 14,14

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Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.

2 Mose 14,14

Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren.
Es streit für uns der Rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott,
das Feld muß er behalten!

Frage: Verlasse ich mich auf eigenes Können, Intelligenz und Kraft – oder auf Gottes Hilfe?

Tipp: Sicher haben Sie es auch schon erlebt: Man strengt sich mit allen Kräften an, aber der Erfolg bleibt aus. In Psalm 127,1 heißt es hierzu: „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.“ Gott allein hat alle Macht und kann alles gelingen lassen! Lasst uns neben allem Fleiß vor allem auf Gottes Hilfe und Kraft bauen und ihn um Hilfe in allen Belangen bitten!


2. Mose 14,14

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Gott ganz und gar vertrauen, denn in ihm sind wir geborgen!

Der HERR wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!

2. Mose 14,14

Lieber Herr Jesus, Du siehst meine Lage,
ich folgte Dir – doch sieh nun diese Plage!
Herr Jesus, helfe mir! Du hast es versprochen
und hattest noch nie Dein Wort je gebrochen!

Frage: Kämpfe ich noch selbst oder vertraue ich auf Gottes Zusagen?

Tipp: Das Volk Israel vertraute Gott und folgte Gottes Wolkensäule wohin diese sie führte. Doch nun waren sie buchstäblich in eine Sackgasse geraten: Das Meer vor sich und hinter sich der Feind! Wie konnte das sein? Doch Gott hatte einen Plan und führte es wohl hinaus. Vielleicht geht es Ihnen auch so: Sie folgen Jesus Christus treu – und plötzlich stehen sie in einer „Sackgasse“ ohne irgendeinen Ausweg noch Gottes Plan zu sehen: „Warum lässt Gott das zu? Habe ich Ihm nicht treu gedient?“ Hier gilt es „stille zu sein“ und auf Gottes Eingreifen zu warten! Unsere Pflicht ist es Jesus treu zu folgen und Jesu „Pflicht“ ist es uns zu helfen. Darum sagte Jesus auch: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ (Matth. 6,33) Lasst uns in Nöten beten und dann aber auch vertrauensvoll „stille sein“!


2.Mose 15,22-23 + 25

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Manchmal führt und Gott durch bittere Zeiten - lasst uns auch dann ja zu Gottes Wegen sagen!

Danach ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, dass sie zur Wüste Sur zogen; und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man es Mara ... der HERR zeigte Mose ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde das Wasser süß.

2.Mose 15,22-23 + 25

Manchmal führt uns Gott durch recht bittere Zeiten,
doch lass uns Vertrauen seinem weisen Leiten!
Denn: auch wenn wir nicht alles recht verstehen,
werden wir am Ende Herrlichkeiten sehen!

Frage: Haben Sie schon bittere Zeiten durchleben und durchleiden müssen?

Tipp: Nachdem Israel Befreiung und wunderbare Bewahrung erlebt und durchs Meer gezogen war (Bild der Taufe), führte sie nun Gott in 3 Tagen (3 ist die Zahl Gottes) in Wüste und Bitterkeit (Jesus wurde auch nach seiner Taufe bewusst von Gott in die Wüste zur Versuchung geführt; Matth. 4,1). Dort empfing Israel dann die Gesetze – aber erlebte auch die Abhängigkeit von Gottes Gnade: So wie Jesus am verfluchten Holz (5. Mose 21,23) hing um uns Sühne zu schaffen, so schaffte auch hier Holz die Bitterkeit des Wassers hinweg und machte es süß. Lasst uns „ja“ zu Gottes Wegen sagen, auch wenn wir den Sinn nicht gleich erkennen! Oft muss uns Gott erstmal in die Bitterkeit führen ehe er uns mit Segen überschütten kann! So auch bei Israel: Nach der Bitterkeit kamen sie zu 12 Wasserquellen und 70 Palmbäumen.


2.Mose 17,11-13

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Ernstliches Gebet vermag viel!

Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek. Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging. Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.

2.Mose 17,11-13

Wahre Beter bestürmt Gott immerzu,
faltet die Hände in aller Stille und Ruh.
Sie ändern auf Knien des Landes Geschick
und steuern so selbst manch falsche Politik.

Frage: Wie begegnen Sie den Problemen dieser Zeit: Mit Sorgen und Ängsten – oder mit glaubensstarkem, anhaltendem Gebet?

Tipp: So wie Amalek das Volk Israel bedrohte und ihm sehr zusetzte, so erleben Christen auch heute weltweit zunehmend Nöte und Feindschaft. Aber so wie das Gebet eines an sich schwachen Mannes den Sieg brachte, so gilt es auch heute auf Gottes Macht und Hilfe zu bauen! Lasst uns Gottes Zusagen in Anspruch nehmen und von der bittenden Witwe in Lukas 18,1-8 lernen und Gott `Tag und Nacht anrufen`! Ernstliches Gebet vermag viel auszurichten (Jak. 5,16) – mehr als bloße Menschenkraft es könnte!


2. Mose 20,1-2

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Die Zehn Worte

Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

2. Mose 20,1-2

Gott will in enger Gemeinschaft mit uns Leben!
Unbegreiflich, aber dahin geht Sein Streben!
Trotz meinem Versagen bietet Gott den Bund mir:
Welche Gnade und Liebe sehen wir doch hier!

Frage: Wie sehen Sie die Zehn Gebote: Als Zwang oder als Schritt Gottes, Gemeinschaft mit uns zu haben?

Tipp: Die Bibel kennt eigentlich keine „10 Gebote“ sondern „10 Worte“ (z.B. 2. Mose 34,28b: „Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte“). Bei jedem Ehebund wird eine rechtliche Grundlage geschaffen - wie auch hier. „Zehn Gebote“ suggeriert eher bloßes „Du musst“. Das Judentum geht korrekt vom „Wort“ aus und setzt die Einteilung entsprechend. Beim 1ten „Wort“ nimmt sich Gott nämlich selbst in die Pflicht: Ich bin DEIN Gott. Gott will mit uns sündigen Menschen Gemeinschaft und sogar einen Bund! Haben wir das verdient? Ist es nicht reine Gnade? Und dann sagt Gott was er bereits tat: Aus der Knechtschaft geführt. Dies galt auch geistlich-prophetisch: Jesus Christus hat uns durch seinen Sühnetod aus der Knechtschaft der Sünde geführt und wird uns sogar noch als Brautgemeinde aus der sündigen Welt zu sich führen! Welch Vorrecht! Lasst uns Gott für die „Zehn Worte“ danken, diesen Bund eingehen und von Herzen halten!


2. Mose 21,9-10

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Als Gotteskinder sind wir in Gottes Hand - ER wird uns versorgen!

Verheiratet er sie aber mit seinem Sohn, so soll er nach dem Recht der Töchter mit ihr handeln. Wenn er sich aber eine andere nimmt, so soll er jener nichts schmälern an Nahrung, Kleidung und der ehelichen Beiwohnung

2. Mose 21,9-10

Herr Jesus, Du hast es uns versprochen,
und hast Dein Wort noch niemals gebrochen:
Deine Gemeinde tust Du treu versorgen,
gestern, heute und tust es auch morgen!

Frage: Vertraue ich als Gotteskind auf Gottes zugesagte Fürsorge – auch wenn ich in (scheinbar) aussichtsloser Lage bin?

Tipp: Letztlich gibt es nur zwei Wege für jeden Menschen: In seinen Sünden zu sterben oder Eigentum Jesu durch Buße und Bekehrung zu werden und Anteil an Jesu Herrlichkeit erlangen. Aber es geht noch weiter: Wer zur Brautgemeinde Jesu gehört hat auch Anrecht auf göttliche Versorgung an Nahrung, Kleidung und geistlicher Lebensgemeinschaft mit Gott! Darum sagte auch Jesus ganz deutlich: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? … trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ (Matth. 6,31-33). Lasst uns also Jesus treu nachfolgen und ihm ganz und gar vertrauen!


2. Mose 33,15

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Es ist gut, jeden Weg mit Jesus zu gehen.

Er sprach zu ihm: Wenn du nicht selbst mitgehst, so führe uns nicht von hier hinauf!

2. Mose 33,15

Jesus, der Du mich nicht verlässt,
halte mich bitte immer fest.
Führe mich stets an der Hand
bis in das verheißene Land.

Frage: Gehen wir alle Wege mit Jesus oder versuchen wir zumindest hie und da auf eigenen Wegen zu gehen?

Tipp: Meistens wollen wir unsere eigenen Wege gehen und wundern uns dann immer wieder, dass wir in die Irre gegangen sind. Wir sind nun einmal Schafe, die einen Hirten brauchen: Gehen wir also alle Wege mit unserem guten Hirten Jesus. Solange wir uns von Jesus leiten lassen, sind wir auf dem richtigen Weg!


2. Mose 33,18

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Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!

2. Mose 33,18

Ich fühls, Du bist`s, Dich muss ich haben,
ich fühls, ich muss für Dich nur sein;
Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben,
mein Ruhplatz ist in Dir allein.
Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen;
drum folg ich Deinen selgen Zügen.

Frage: Was ist mein innigster Wunsch?

Tipp: Ist es nicht auch im Zwischenmenschlichen ähnlich? Wenn man jemanden wirklich liebt, sehnt man sich nach Gemeinschaft mit dieser Person. Letztlich ist es sogar ein Erkennungszeichen der Liebe, dass es einen zu der betreffenden Person zieht und man sie sehen und erleben möchte. Mose wünschte sich nicht ein Ende der Wanderung, ein angenehmes Leben, nicht Reichtum usw. Mit diesem Wunsch, Gottes Herrlichkeit sehen zu wollen wurde sein Innerstes offenbar: Seine große Liebe zu Gott und seine Sehnsucht nach der innigsten Gemeinschaft mit seinem Herrn und Gott. Daher verwundert es auch nicht, dass Mose als der demütigste (und somit geistlich vorbildlichste) Mann zu seiner Zeit betitelt wurde (4. Mose 12,3)! Lasst uns von Mose lernen und nicht auf die vergängliche Welt sondern auf Gott schauen und Ihn von ganzem Herzen und allen Kräften lieben und suchen!


2.Mose 40,9

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Mit der Wiedergeburt wird man mit dem Heiligen Geist erfüllt und versiegelt

Und du sollst das Salböl nehmen und die Wohnung salben, samt allem, was darin ist; und du sollst sie heiligen samt allen ihren Geräten, damit sie heilig sei.

2.Mose 40,9

Mein Gott, Du bist heilig und rein,
bitte helfe mir auch so zu sein,
erfüll mich ganz mit Deinem Geist,
welcher mir stets die Richtung weist.

Frage: Haben Sie die „Salbung Gottes“?

Tipp: Im heutigen Bibelvers geht es um die Einweihung der Stiftshütte. So wie diese durch Salböl geheiligt wurde, so wird ein Gotteskind auch durch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist bei der Widergeburt „heilig“! So heißt es in 1. Joh. 2,27: „Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr“. Und so wie zunächst die Stiftshütte und später der Tempel sollen wir auch „Tempel des Heiligen Geistes“ sein (1. Kor. 6,19). Welch große Gnade erweist uns sündigen Menschen doch Gott damit! Lasst uns auch dessen würdig leben denn es heißt auch: „Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!“ (Eph. 4,30)



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